Travel life of Chris
This blog is for my dear friends and relatives to follow my journey across this world.
Freitag, 8. Juli 2011
Donnerstag, 7. Juli 2011
Thailand - the leisure part
Hey there followers,
after five months of hard work and education it is time to escape into the sun and enjoy the fun part of our internship. Since July, 3rd Kathrin and I are travelling from resort to resort and being tourists ourselves instead of serving them. On Koh ( Island ) Samui we stayed at a nice place some minutes away from the crowds and the city center. Our accommodation was unbelivable (pictures) and facing the beautiful beach. The island is beautiful and we explored it as much as possible during our four-day residence. Development level here very much depends on the touristic interest and attractivity. There are spots which you can easily compare to Ballermann 6 on Mallorca and a few kilometres farer you can hardly follow the sandy, rocky path ment as a street. The real joy are the locals and their food. Since starting to travel we hardly touched western food and getting a three-course dinner including beer and soda for five Euros makes it hard not to eat all day. It is low season and beaches and sites are abandonned so we have it all for us most of the time.
Yesterday we left Samui and took the ferry back to the mainland. Only half an hour away from the pier our next hotel was waiting in Khanom, a totally unexplored and rural village on the south-east coast. The Aava resort is a newly opened luxury resort that combines Thai and Scandinavian architecture, style and cuisine. After receiving a chilled welcome drink and a cool towel ( I am sweating from morning until sun set ) we were shown our room and it is again breath taking (detailed pictures will follow). The property is simply far from everything and we just enjoy tranqulity, reading, swiming and eating :). It s time for some fresh coconut and I will leave you for the beach now. I will tell you more soon and I look forward to see you within short time.
hugs and stuff
Chris
after five months of hard work and education it is time to escape into the sun and enjoy the fun part of our internship. Since July, 3rd Kathrin and I are travelling from resort to resort and being tourists ourselves instead of serving them. On Koh ( Island ) Samui we stayed at a nice place some minutes away from the crowds and the city center. Our accommodation was unbelivable (pictures) and facing the beautiful beach. The island is beautiful and we explored it as much as possible during our four-day residence. Development level here very much depends on the touristic interest and attractivity. There are spots which you can easily compare to Ballermann 6 on Mallorca and a few kilometres farer you can hardly follow the sandy, rocky path ment as a street. The real joy are the locals and their food. Since starting to travel we hardly touched western food and getting a three-course dinner including beer and soda for five Euros makes it hard not to eat all day. It is low season and beaches and sites are abandonned so we have it all for us most of the time.
Yesterday we left Samui and took the ferry back to the mainland. Only half an hour away from the pier our next hotel was waiting in Khanom, a totally unexplored and rural village on the south-east coast. The Aava resort is a newly opened luxury resort that combines Thai and Scandinavian architecture, style and cuisine. After receiving a chilled welcome drink and a cool towel ( I am sweating from morning until sun set ) we were shown our room and it is again breath taking (detailed pictures will follow). The property is simply far from everything and we just enjoy tranqulity, reading, swiming and eating :). It s time for some fresh coconut and I will leave you for the beach now. I will tell you more soon and I look forward to see you within short time.
hugs and stuff
Chris
Mittwoch, 29. Juni 2011
my accident - the day final Part
Teil 7
Es ist nun nur noch ein kurzes Stück bis zum Parkplatz, der unterhalb des Berggipfels liegt. Der kalte Fahrtwind fährt mir durch die Glieder und ich mag mir nicht ausmalen, was ich ohne Jacke getan hätte. Zum letzten Mal stelle ich an diesem Tag meinen Roller ab, wie ich heute weiß.
Es geht einen ausgetretenen Pfad hinauf und man muss auspassen, um nicht über Wurzeln oder dicke Ranken zu stolpern, die sich in wilder Pracht über den Weg spannen.Endlich ist es soweit und das Panorama, für dass ich diese Reise unternommen habe, tut sich in voller Überwältigung vor mir auf.
Kilometer weit kann ich über den dichten Wald und die scheinbar undendliche Natur blicken und gelegentlich steckt ein Berg seinen Gipfel neugierig durch die Wolkendecke. Ich setze mich auf meinen felsigen Thron und halte einmal mehr einige Minuten inne, um den Moment zu genießen.
Es geht einen ausgetretenen Pfad hinauf und man muss auspassen, um nicht über Wurzeln oder dicke Ranken zu stolpern, die sich in wilder Pracht über den Weg spannen.Endlich ist es soweit und das Panorama, für dass ich diese Reise unternommen habe, tut sich in voller Überwältigung vor mir auf.
Kilometer weit kann ich über den dichten Wald und die scheinbar undendliche Natur blicken und gelegentlich steckt ein Berg seinen Gipfel neugierig durch die Wolkendecke. Ich setze mich auf meinen felsigen Thron und halte einmal mehr einige Minuten inne, um den Moment zu genießen.
Nach dem kurzen Abstieg ist es Zeit für einen Schluck aus der Wasserflasche und mit einem Blick auf die Tankanzeige mache ich mich ein wenig beunruhigt auf den Rückweg. Ich bemühe mich, das Gefälle zu nutzen und gebe möglichst selten Gas, um Benzin zu sparen. Es ist anstrengend die engen Serpentinen hinunter zu fahren und ständig auf der Bremse zu stehen. Nach einem guten Stück halte ich kurz an, um mir die Sonnenbrille abzusetzen. Noch immer bin ich mitten auf dem Berg und weit und breit ist niemand da. Ich fahre wieder los und bin ich Gedanken schon bei einem köstlichen Abendbrot.Als es um die nächste Kurve geht sehe ich, dass einige Meter vor mir ein Baum auf der Straße liegt, der vorher dort nicht war. Mit einem Blick hoch zum Abhang mache ich einen Bogen um das Hindernis. Ich bin weder sonderlich schnell, noch hat mich die Situation erschreckt, also bremse ich nicht, sondern verlager einfach mein Gewicht.
Ich weiß noch, dass sich ein zu tiefst beunruhigendes Gefühl in mir ausbreitet, als ich merke dass ich mein Hinterrad den Kontakt zur Straße verliert. Panisch versuche ich, den wild schlingernden Roller zu fangen, doch dafür ist es zu spät. Ich erinnere mich, dass ich unsinniger weise denke, was für urkomisches Gesicht ich gerade ziehen muss, bevor ein heißer Schmerz mich durchzuckt. Danach fehlen einige Momente oder Minuten, ich weiß es nicht. Ich erinnere mich erst wieder, ein wenig abseits der Straße zu liegen und wie in Trance auf meine Wunden zu starren. Der Roller liegt einigermaßen heil neben mir. Im Schock versuche ich, die Maschine anzuheben, um weiterzufahren, doch ein ich lasse sofort wieder los, als ein Brennen durch meinen Daumen fährt. Wie ich mich und den Roller von der Straße bekommen habe, weiß ich nicht und es ist vielleicht besser so.
Ich weiß noch, dass sich ein zu tiefst beunruhigendes Gefühl in mir ausbreitet, als ich merke dass ich mein Hinterrad den Kontakt zur Straße verliert. Panisch versuche ich, den wild schlingernden Roller zu fangen, doch dafür ist es zu spät. Ich erinnere mich, dass ich unsinniger weise denke, was für urkomisches Gesicht ich gerade ziehen muss, bevor ein heißer Schmerz mich durchzuckt. Danach fehlen einige Momente oder Minuten, ich weiß es nicht. Ich erinnere mich erst wieder, ein wenig abseits der Straße zu liegen und wie in Trance auf meine Wunden zu starren. Der Roller liegt einigermaßen heil neben mir. Im Schock versuche ich, die Maschine anzuheben, um weiterzufahren, doch ein ich lasse sofort wieder los, als ein Brennen durch meinen Daumen fährt. Wie ich mich und den Roller von der Straße bekommen habe, weiß ich nicht und es ist vielleicht besser so.
Verzweifelt lege ich mich neben den Roller in den Graben und denke immer wieder, was die anderen sagen werden, wenn sie davon erfahren und wie meine Eltern wohl reagieren. Nach kurzer Zeit kommt ein Pick Up um die Ecke gebogen und hält sofort an, als die Situation klar wird. Von der folgenden Konversation und der Fahrt ins Krankenhaus fehlen große Teile und ich erinner mich nur noch daran, wie ein bekloppter zu zittern und zu stöhnen. Ich dachte immer, dass dieses Schmerzgestöhne in Filmen einfach übertriebener Quatsch wäre, aber da habe ich mich wohl geirrt.
Im Provinzkrankenhaus, wo die Thaifamilie mich abliefert, beruhige ich mich langsam wieder und mir wird klar, dass ich hier bestimmt keine ausschweifende Behandlung will. Die "Notaufnahme" ist ein großer Raum, dessen " Zimmer" durch Umhänge getrennte Betten sind. Die Ärztin ist die einzige, die Englisch spricht und fragt mich, wen sie kontaktieren soll, nachdem sie die Standarduntersuchung beendet hat. Meine Tasche haben meine Retter zum Glück abgegeben, bevor sie weitergefahren sind. Ich zeige darauf und stottere nur "Wallet", doch ein Wallet ist nicht in der Tasche. Die Schwestern räumen sie ein und wieder aus und finden meine Angestelltenkarte, aber kein Portemonnaie.
Auf ihr stehen jedoch zum Glück alle nötigen Details und sie rufen im Hotel an. Währenddessen erklärt mir Frau Doktor, dass sie mich röntgen werden, um Schulter und Hüfte zu checken. Als ich ihr meine rechte Hand zeige, die inzwischen so dick ist, wie mein Unterschenkel, tastet sie kurz und schmerzhaft und sagt dann "only swollen". Bevor ich in die Röhre komme, müssen meine Wunden gereinigt werden und ich beiße mir beinahe die Unterlippe ab, als die Krankenschwester mit fachmännischer Gründlichkeit über meine Schürfungen schrubbt. Die nächsten drei Wochen werde ich täglich zur Wundenreinigung und zum Verbandwechseln gehen und im Nachhinein bin ich froh, dass ich das zu dieser Zeit nicht weiß. Das Röntgenresultat beruhigt mich sehr und als die Ärztin mir mitteilt, dass das Hotel einen Transport geschickt hat, kann ich das erste Mal wieder lächeln.
Die Schmerzmittel beginnen zu wirken und während ich auf mein "Taxi" warte, schau ich mich von meinem Bett aus um. Ein Fehler. Der erste durch Schmerz und Verwirrung getrübte Eindruck erweist sich als gutmütige Untertreibung. Erst jetzt fällt mir auf, dass Frau Doktor gemütlich in Freizeitdress durch die Notaufnahme spaziert. Die Ecken der kleinen Halle sind voller Spinnenweben und ich werfe einen besorgten Blick auf meine Leidensgenossen. Der nächste Fehler. Im Bett neben mir erkenne ich durch die halbherzig zugezogenen Vorhänge einen kleinen Jungen. Er hat einen Bauch wie ein Kugel, die nicht zu seinem sonst zerbrechlichen Körper passt. Weinend, wie ein Schlosshund rollt er sich hin und her und ich komme mir ein wenig blöd vor mit meinem selbstverschuldeten Wehwehchen. Im "Raum" gegenüber sitzt eine alte dürre Thai und steckt sich am laufenden Band den Finger in den Mund. Jedes Mal würgt sie dröhnend und trocken, doch mehr passiert nicht. Ich bin froh, in den letzten Stunden nicht viel zu mir genommen zu haben und wende mich hastig ab. Vorsichtig betaste ich meinen Körper mit der Hand, die nicht in Kühlakkus und Verband gewickelt ist und werde mir das erste mal bewusst, was für ein Scheißglück ich hatte.
Auf ihr stehen jedoch zum Glück alle nötigen Details und sie rufen im Hotel an. Währenddessen erklärt mir Frau Doktor, dass sie mich röntgen werden, um Schulter und Hüfte zu checken. Als ich ihr meine rechte Hand zeige, die inzwischen so dick ist, wie mein Unterschenkel, tastet sie kurz und schmerzhaft und sagt dann "only swollen". Bevor ich in die Röhre komme, müssen meine Wunden gereinigt werden und ich beiße mir beinahe die Unterlippe ab, als die Krankenschwester mit fachmännischer Gründlichkeit über meine Schürfungen schrubbt. Die nächsten drei Wochen werde ich täglich zur Wundenreinigung und zum Verbandwechseln gehen und im Nachhinein bin ich froh, dass ich das zu dieser Zeit nicht weiß. Das Röntgenresultat beruhigt mich sehr und als die Ärztin mir mitteilt, dass das Hotel einen Transport geschickt hat, kann ich das erste Mal wieder lächeln.
Die Schmerzmittel beginnen zu wirken und während ich auf mein "Taxi" warte, schau ich mich von meinem Bett aus um. Ein Fehler. Der erste durch Schmerz und Verwirrung getrübte Eindruck erweist sich als gutmütige Untertreibung. Erst jetzt fällt mir auf, dass Frau Doktor gemütlich in Freizeitdress durch die Notaufnahme spaziert. Die Ecken der kleinen Halle sind voller Spinnenweben und ich werfe einen besorgten Blick auf meine Leidensgenossen. Der nächste Fehler. Im Bett neben mir erkenne ich durch die halbherzig zugezogenen Vorhänge einen kleinen Jungen. Er hat einen Bauch wie ein Kugel, die nicht zu seinem sonst zerbrechlichen Körper passt. Weinend, wie ein Schlosshund rollt er sich hin und her und ich komme mir ein wenig blöd vor mit meinem selbstverschuldeten Wehwehchen. Im "Raum" gegenüber sitzt eine alte dürre Thai und steckt sich am laufenden Band den Finger in den Mund. Jedes Mal würgt sie dröhnend und trocken, doch mehr passiert nicht. Ich bin froh, in den letzten Stunden nicht viel zu mir genommen zu haben und wende mich hastig ab. Vorsichtig betaste ich meinen Körper mit der Hand, die nicht in Kühlakkus und Verband gewickelt ist und werde mir das erste mal bewusst, was für ein Scheißglück ich hatte.
Mein Taxi ist ein nach hinten offener Van, auf dem ich und der Roller verstaut werden und die Rückreise ist rumplig und schmerzhaft, da jede Erschütterung erneut schmerzhaft durch meinen Körper zuckt. Ich rufe Kathrin an, doch sie nimmt es relativ gelassen und verspricht, mich zu pflegen, wenn sie kommt. Im Hotel nehmen Sie es nicht so gelassen und meine Trainee-managerin besteht darauf, gleich am nächsten Morgen ins städtische Krankenhaus zu fahren, um mich noch einmal checken zu lassen. Zum Glück, denn das erste, was der Chefarzt sagt, als er meine rechte Hand sieht, ist "x-ray". Ich befürchte Böses und die Bestätigung erscheint 15 Minuten später auf dem Bildschirm. Mein rechter Daumen ist direkt über dem Gelenk sauber durch gebrochen. Gleich am nächsten Tag setzt man eine Blitz-OP an und mir wird ein bisschen schlecht, als ich das höre. Die Örtlichkeiten im Stadtkrankenhaus sind jedoch wesentlich besser, als in der Provinzklinik und ich stimme zu.
Die OP verläuft reibungslos und heute, ein paar Monate später erinnern nur noch zwei dunkle Flecken auf dem Handrücken an die Nägel, die wochenlang in meiner Hand steckten, um die Bruchstücke zu fixieren. Außer einem herausstehendem Schulterknochen ist nichts mehr von meinem Unfall übrig und ich werde keinen Roller mehr besteigen...bevor ich meinen Motorradführerschein habe ;)
Samstag, 18. Juni 2011
Past, Present and Future
Hey Folks,
I am soooo sorry to have left you in the lurch for so long but honestly speaking my work here was very exhausting and in my spare time I lacked motivation to set my eyes on the screen again. It shall not happen again. If I would tell you everything I experienced you would fall asleep while reading so I will just stay with the highlights:
Some weeks ago it was time for the yearly departmental outgoing and as part of the team I was invited and willing to join. We picked a beautiful resort in the mountains outside Chiang Mai and had a great time just relaxing, talking eating and drinking (pictures). Tomorrow my last week in the office will start and I recognize more and more how much I will miss these people and their happy, contented way of living. Even though I am really looking forward to all the traveling, meeting friends and seeing my family again I will leave a place which is a unique and great part of my life.
Back to my experiences I went to Bangkok one last time on the first June-weekend to have some time with Kathrin and check if everything is set and prepared. We really took it easy this time going shopping, to the cinema or just enjoying time without planning because I was so tired from work that there was no power left for great trips or explorations. On Saturday we met up with the Thailand group and went for a cocktail on one of the city's famous roof top bars (pictures). The view from up there is just gorgeous and if you ever go to Bangkok this is a must-see ;). Truly relieved I left BKK and was prepared for the four final weeks of morning shift.
Yesterday my chief concierge took me to "Jungle Flight" one of two big companies that do the zip line flights. Sounds as adventurous as it is and I had some sweaty moments as height is not exactly my cup of tea. Before starting the ride you get tucked into hiking equipment and a fitting helmet. Then you enter a course up in the trees consisting of dozens of platforms which are connected by steel lines. clipped onto these zip lines you "fly" from platform to platform and enjoy the view over the Jungle (pictures). The height differs from only 5 meters to up to 50 meters beyond ground. It is great fun and you are always secured by at least one karabiner which is locked to the tree you are on.
For the coming weeks it will be quite difficult to post you right on the spot because we are going to leave civilization for the national parks of Malaysia and the jungle of Sumatra. My near future is so packed with highlights that it is hard to enjoy the moment currently. To give you an idea I will summarize what I am ahead of and what you will be able to read about the coming weeks and months:
1st July: I am leaving Chiang Mai for Bangkok where Kathrin and I will spend two quiet days before we take the night train to
Koh Samui 4-7th July: We will just chill out and enjoy 5 star beds, beaches, snorkeling, sight-seeing and having each other. On
8- 10th July: we will stay in a beautiful resort in Khanom away from tourism and just stay with swimming, massages and nice food near the beach. From
11-13th July the last trip within Thailand will take us to Khrabi which is known as Thailands most beautiful island. Preparing for the back packing we will grab all the sleep and the rest we can get and then transfer to
Kuala Lumpur: where we only stay one night to meet up with our friends and the move on to
Singapore: From there our journey will lead us to Medan on:
Sumatra where we escape into the Jungle to stay with the Orang Utans for one week.
After that it is time to say good bye to our friends and Kathrin and I will move on to:
Bali to spend some last days together. I will leave her there on August, 4th to fly via Dubai back to Germany while she will do here second internship at Exotissimo Bali.
Saying Hello to my family on the 5th I only have some days at home before two friends of mine ( Yes Seba+Micha, I am talking about you) will pick me up for a road trip through Denmark and Norway. By the 20th I will be back home for two weeks before I go to Deventer to clear some things and then fly to Edinbourgh, Scotland where I will study abroad for the next Semester together with Lutz and David.
As you see I am more than busy, but whenever I find the time I will post you. Of course I will finish my accident story as well the coming days.
Looking forward to see most of you within short time again I will leave now for brunch. Bye Bye so far and lim lim ( Thai for keep smiling :) )
Mittwoch, 4. Mai 2011
Dienstag, 26. April 2011
my accident - the day part 6
Teil 6
Ich quaele meinen Roller die unzaehligen Anstiege hinauf und erstarre auf jeder Kuppe wiederrum vor Ehrfurcht bei diesem Anblick. Waehrend ich gemuetlich durch eine Senke tucker, ueberholt mich ein Auto und haelt in Rufweite an. Ein Thailaendischer Familienvater kurbelt das Fenster runter und fragt mich wo her ich komme und wohin ich will. Etwas verdutzt gebe ich die Antwort, denn ich sehe weder hilfsbeduerftig aus, noch hab ich irgendwie auf mich aufmerksam gemacht. Ohne, dass ich frage erzaehlt er mir von den besten Aussichtspunkten, zeigt mir die Tempel und Tankestellen auf der Karte und bietet mir Wasser und Obst an. Nach 10 Minuten freundlicher und informativer Unterhaltung machen sich der Herr und seine Famile auf und fahren weiter Richtung Gipfel. Ich stehe noch eine Minute verloren auf der Strasse und frage mich strahlend, wo es noch so liebe Menschen gibt.
Nach 20 weiteren Minuten Ausblick und Frischluft pur erreiche ich endlich ein Schild, dass mir die Entfernung zum Gipfel und die ersten Aussichtspunkte anzeigt. Ich gebe meinem Benzinpferd die Sporen und halte nur, als ich ein riesiges Blumenfeld abseits der Strasse entdecke. Neugierig geworden durch die Farbenvielfalt halte ich abrupt an und schlage mich durchs Unterholz, bis ich am Rand einer Fusballfeld-grossen Wiese stehe. Der Geruch ist die reinste Reizueberflutung und ich versuche erst gar nicht, die Szenerie mit meiner Kamera anzufangen. Als ich realisiere, dass ich alleine, vertraeumt vor einer Blumenwiese stehe, packe ich schleunigst meine Sachen und mach, dass ich wegkomme. Vielleicht gibt es auch deshalb keine Bilder...
Zwei Steigungen und drei Kurven und ich habe den ersten "Aussichtspunkt" endlich vor mir. Links zur Strasse ragt ein steiler Felsblock gut 10 Meter senkrecht in die Hoehe. Eher unbeholfen sind Stufen in seine Seite geschlagen und verschwinden aufwaerds in der Felsstruktur. Ich parke jenseits der Leitplanke und mache mich an den Aufstieg. Oben flacht der Fels zu einem Plateau ab und erlaubt den Ausblick ueber eine kilometerweite Berg- und Waldlandschaft. Wolkenverhangen liegen die Berhaenge in der Nachmittagssonne und es ist so friedlich, als waere die Zvilisation hier ausgeblendet. Ich setze mich auf die Felsen und ess und trinke erstmal bei diesem Aublick, bevor ich mich auf meiner Jacke ausbreite und einfach liegend ueber die Landschaft gucke.
Geschuetzt ist die natuerliche Plattform auf der einen seite durch broeckelige Reste einer Minimauer, die schon vor Jahren eingestuerzt sein muss. Zur Strassenseite hin bilden ein rostige Coladosen und Plastiksaecke die natuerliche Grenze. Ich muss schmunzelnbei dem Gedanken, was ein deutscher Gutachter dazu sagen wuerde und beisse in mein Schinkensandwich. Nach 20 Minuten habe ich den Blick ausgekostet und bin hungrig nach mehr. Stotternd springt der Roller an und es geht auf zur letzten Etappe zum hoechsten Punkt
Samstag, 23. April 2011
Songkran and the animal weekend
Hey there dear readers,
After a long break I am back on my blog and have a lot to tell. I had to quit writing for a while, because my doctor said that for the final healing period of my thumb, it is extremely important to not move or use it. Right now it is two day until the great "taking of the cast" ceremony, which will be celebrated by an extensive shower and the resigning to my gym. You may wonder why I am actually blogging, befor e my thumb is relaesed again, but as it is very quiet in the service I decided to do a one-handed blog to make use of my prescious work time.
To start chronologically one and a half weeks ago the Thai New Year or Songkran festival started all over the country. Chiang Mai is famous as the capital of celebration and the city was rushed by domestic and international party pilgrims. Our hotel started with a great, wet parade with water bombs, guns and a lot of fun. The maddest of all was Kun Tino, our nice hotel Manager, who jumped around and fired his water gun like crazy. I stayed out of the way, to keep my wounds and my cast dry. In the evening I went to the hospital the last time for letting my wounds be cleaned. They provided me water proof plasters, so I was able to shower and handle some water, without risking infections. As this did not work for my arm cast (which covers nearly my whoel lower right arm), I came up with the fabolous idea to put several plastic bags around it and tie them with rubber bands. So I was prepared for the whole spectacle and waited for my wednesday shift to end, because Kathrin arrived in Chiang Mai in the morning and I could not wait to see her. That evening we took the water party easy and concentrated on food and beverage. Kathrin and I went to the chiang mai mall first and enjoyed some wonderful sushi.
After grabbing some beers from the supermarket for us, Maxi and her friend Anna, who were waiting in town, we took at TukTuk to meet up.We had some drinks at the "mobile bar" with backpacking guys I met some weeks ago and went to bed in time. Next morning it was time to start celebrating Songkran ourselves. Kathrin already bought a huge water gun, so I looked for something of equal power. The first stand already offered exactly her model and I got it for less than 9 Euros :)
After meeting Maxi and Anna again we started our tour through city, all armed and in my case, armored with plastics and plasters. We went around Chiang Mai's hot spots for about 2 hours and what we experienced was simply unique. I always thought wet is wet, but believe me, that day we were REALLY WET (pictures)! It is great fun, but constantly heating you form the inside (the fun is much bigger, if you put ice cubes in the water) is exhausting and around lunch time we felt like finishing a marathon already. Some warm meal and coffee brought us back to life and we reloaded the guns and marched around the more quite parts to see some of the city.
I had to work on friday again, so we only had dinner and went to bed pretty early. After my shift on friday I moved to Kathrins guest house, a beautiful and tranquile place in a perfect spot for Songkran and we joined the two other girls for dinner. Getting up early the next day we left in time again, but the mosquitos kept me awake for some time.
Shower, breakfast and off to Lampang elefant center was the command for next morning. arriving after a one-hour bus ride, we arrived at the place and queued up for the hilariously low entrance fee.
The afternoon was breath taking. After a painting and exercise show, which I found so-so we fed and pet the elefants and went to the place where their mahouds bath and clean them. The scenery was so nice (pictures) and full of joy that I forgot to take pictures, which Kathrin did extensively. lucky me! later on I recognized that I did not recharge it anyways. From the bath we went straight to the hospital, where injured elephants are operated and observed during their recovering. Afterwards we went to the nursery where we played with a mother and his new born child. (Pictures)
Without any clue how to get back to Chiang Mai, we stood aside the highway and just yelled and waved at every passing bus. It took as 10 minutes to stop a big, luxurious travel bus which took us back for even less than the regular fares:)
Back in town we took the next bus and went up to Doi Suteb, because the girls wanted to see it as well (pictures). After a shower in the guest house and a little rest Kathrin and I went to another part of Chiang Mai because I wanted to show her a special restaurant where they only cook with Mango, one of our favorite fruits. One hour and a kilo gramm of rice, ice Mango, Mango and Mango later we rolled out of the property and headed to the river to meet the others in my favorite bar. We had bad luck and there we no good bands, so we left for another place and joined my girls from Service Center.
Around midnight we said good bye to Maxi and Anna who had to leave for Bangkok early the next morning. Some minutes later Bommel and I went home as well, planning to see the tigers the following day. I was so hungry that I ate a croissant, a sandwich and a bruger on the way back!
On sunday we stayed in bed long and relaxed after those fully packed days. After Muesli and coffee brunch we carried Kathrins bags to my hotel and looked for a ride to Tiger Kingdom. The first TukTuk guy I asked came directly from the company and drove us forth and back for less than 50% of the normal price. Prior to arrival Kathrin always said she s not going to stay with the big cats, but I convinced her on the last second. Ten minutes later we stood in front of the cage and I was not sure anymore if I had done a good thing. She was very scared, but bravely handled the animals and we had a great time (pictures). Afterwards we went to the small tigers as well and enjoyed some great moments with less fear. It was a wonderful weekend and I am already looking forward to experiencing Cambodia and its famous tempel next week. You will hear from me :)
post you later
Chris
After a long break I am back on my blog and have a lot to tell. I had to quit writing for a while, because my doctor said that for the final healing period of my thumb, it is extremely important to not move or use it. Right now it is two day until the great "taking of the cast" ceremony, which will be celebrated by an extensive shower and the resigning to my gym. You may wonder why I am actually blogging, befor e my thumb is relaesed again, but as it is very quiet in the service I decided to do a one-handed blog to make use of my prescious work time.
To start chronologically one and a half weeks ago the Thai New Year or Songkran festival started all over the country. Chiang Mai is famous as the capital of celebration and the city was rushed by domestic and international party pilgrims. Our hotel started with a great, wet parade with water bombs, guns and a lot of fun. The maddest of all was Kun Tino, our nice hotel Manager, who jumped around and fired his water gun like crazy. I stayed out of the way, to keep my wounds and my cast dry. In the evening I went to the hospital the last time for letting my wounds be cleaned. They provided me water proof plasters, so I was able to shower and handle some water, without risking infections. As this did not work for my arm cast (which covers nearly my whoel lower right arm), I came up with the fabolous idea to put several plastic bags around it and tie them with rubber bands. So I was prepared for the whole spectacle and waited for my wednesday shift to end, because Kathrin arrived in Chiang Mai in the morning and I could not wait to see her. That evening we took the water party easy and concentrated on food and beverage. Kathrin and I went to the chiang mai mall first and enjoyed some wonderful sushi.
After grabbing some beers from the supermarket for us, Maxi and her friend Anna, who were waiting in town, we took at TukTuk to meet up.We had some drinks at the "mobile bar" with backpacking guys I met some weeks ago and went to bed in time. Next morning it was time to start celebrating Songkran ourselves. Kathrin already bought a huge water gun, so I looked for something of equal power. The first stand already offered exactly her model and I got it for less than 9 Euros :)
After meeting Maxi and Anna again we started our tour through city, all armed and in my case, armored with plastics and plasters. We went around Chiang Mai's hot spots for about 2 hours and what we experienced was simply unique. I always thought wet is wet, but believe me, that day we were REALLY WET (pictures)! It is great fun, but constantly heating you form the inside (the fun is much bigger, if you put ice cubes in the water) is exhausting and around lunch time we felt like finishing a marathon already. Some warm meal and coffee brought us back to life and we reloaded the guns and marched around the more quite parts to see some of the city.
I had to work on friday again, so we only had dinner and went to bed pretty early. After my shift on friday I moved to Kathrins guest house, a beautiful and tranquile place in a perfect spot for Songkran and we joined the two other girls for dinner. Getting up early the next day we left in time again, but the mosquitos kept me awake for some time.
Shower, breakfast and off to Lampang elefant center was the command for next morning. arriving after a one-hour bus ride, we arrived at the place and queued up for the hilariously low entrance fee.
The afternoon was breath taking. After a painting and exercise show, which I found so-so we fed and pet the elefants and went to the place where their mahouds bath and clean them. The scenery was so nice (pictures) and full of joy that I forgot to take pictures, which Kathrin did extensively. lucky me! later on I recognized that I did not recharge it anyways. From the bath we went straight to the hospital, where injured elephants are operated and observed during their recovering. Afterwards we went to the nursery where we played with a mother and his new born child. (Pictures)
Without any clue how to get back to Chiang Mai, we stood aside the highway and just yelled and waved at every passing bus. It took as 10 minutes to stop a big, luxurious travel bus which took us back for even less than the regular fares:)
Back in town we took the next bus and went up to Doi Suteb, because the girls wanted to see it as well (pictures). After a shower in the guest house and a little rest Kathrin and I went to another part of Chiang Mai because I wanted to show her a special restaurant where they only cook with Mango, one of our favorite fruits. One hour and a kilo gramm of rice, ice Mango, Mango and Mango later we rolled out of the property and headed to the river to meet the others in my favorite bar. We had bad luck and there we no good bands, so we left for another place and joined my girls from Service Center.
Around midnight we said good bye to Maxi and Anna who had to leave for Bangkok early the next morning. Some minutes later Bommel and I went home as well, planning to see the tigers the following day. I was so hungry that I ate a croissant, a sandwich and a bruger on the way back!
On sunday we stayed in bed long and relaxed after those fully packed days. After Muesli and coffee brunch we carried Kathrins bags to my hotel and looked for a ride to Tiger Kingdom. The first TukTuk guy I asked came directly from the company and drove us forth and back for less than 50% of the normal price. Prior to arrival Kathrin always said she s not going to stay with the big cats, but I convinced her on the last second. Ten minutes later we stood in front of the cage and I was not sure anymore if I had done a good thing. She was very scared, but bravely handled the animals and we had a great time (pictures). Afterwards we went to the small tigers as well and enjoyed some great moments with less fear. It was a wonderful weekend and I am already looking forward to experiencing Cambodia and its famous tempel next week. You will hear from me :)
post you later
Chris
Samstag, 2. April 2011
my accident - the day part 5
Teil 5
Im Anschluss mache ich Photos und frage mich schon währenddessen, ob sie auch nur im Ansatz das darstellen können, was ich gerade sehe.
Auf dem Rückweg sitzt mein achtbeiniger Freund noch genau dort, wo ich ihn verlassen habe. Nervös frage ich frage mich, ob das gut oder schlecht ist und betrete zögernd die Brücke. Ein paar Augenblicke stehe ich hinter dem Spinnennetz und beobachte jede Bewegung des Tieres; es bewegt sich nicht. Vorsichtig ziehe ich meine Kamera aus der Seitentasche meiner Hose. Lautstark fährt das Objektiv aus und ich fahre erschrocken zusammen. Die Spinne hat anscheinend schlechte Ohren oder ist nicht kamerascheu, denn sie rührt sich weiterhin nicht vom Fleck. Ein paar Bilder und Selbstbeglückwünschungen sehe ich dann zu, dass ich wegkomme. Zurück auf dem Parkplatz wird der Helm aufgesetzt und es geht weiter. Die Landschaft ist inzwischen bergig und um mich herum ragen mehrere Gipfel bis ins Wolkendach. Nach 20 weiteren Minuten komme ich erneut an ein Kassenhäuschen hinter einer Tempelanlage mit Parkplatz (Photos). Die Aufschrift "Inthanon Nationalpark" sagt alles nötige und ich halte an der Kasse. Dem Pförter zeige ich mein Ticket von den Wasserfällen und mache mich auf den Endspurt. Nach fünf Kilometern sinkt meine Laune allerdings abrupt nach einem Blick auf die Tanknadel. Bis zum Berg sind es noch sicher 20 Kilometer und ich weiss nicht, wo die nächste Tankstelle ist.
Glücklicherweise ist in der nächsten Biegung das Tourist-Informationszentrum. Ich halte an und erkundige mich nach einer Tankstelle in der Nähe. Die mürrische Dame am Info-Stand spricht kein Wort Englisch, wedelt mir aber sofort mit 20 Umgebungskarten in Deutsch bis Suaheli unter der Nase rum. Noch bevor ich meine Wahl getroffen habe, zupft sie sie mir wieder aus der Hand und bittet mich militärisch freundlich um eine freiwillige Spende.( DONATION please!!!!!!!!!!!!!!!!!!) Ich bin ja eigentlich ein netter Mensch, aber nach der Aktion verzichte ich auf die Karte ... und die Spende.
Trotz multilingualer Verwirrung habe ich nämlich schon entdeckt, dass es im ganzen Park keine Tankstelle gibt und ich wohl, oder übel zurück muss. Zerknirscht lasse ich mich auf meinem Feuerstuhl nieder und fahre den Weg zurück, den ich so voller Euphorie erklommen habe. Mal wieder habe ich Glück denn schon nach 15 Minuten mache ich eine einsame Zapfsäule am Straßenrand aus und halte an. Für € 2,50 tanke ich voll und unternehme meinen zweiten Versuch wieder voller Zuversicht. Der Pförtner erkennt und winkt mich lächelnd durch, als ich in Sichtweite bin und endlich steht nichts mehr zwischen mir und dem Gipfel.
Stetig steigend schlängelt sich die Straße durch die Bergsenken und es wird zunehmend kälter. Die Landschaft um mich herum hat erneut eine unglaubliche Verwandlung durchgemacht. Während ich an den Wasserfällen schon dachte, ich sei im Urwald, hat sich die Vegetation pro Quadratmeter noch einmal verdoppelt, möchte man meinen. Zu einer Seite der Straße sprießen Ranken und Wurzeln über die Leitplanke, als würden sie vor lauter Neugier von den hinteren Reihen angeschoben. Der Wald unterhalb der Straße ist so dicht, dass man weder Stämme noch den Boden erkennt.
Freitag, 1. April 2011
my accident - the day part 4
Teil 4
In der Mitte des steinigen Flussbetts rauscht ein noch immer reißender Fluss den Berg hinunter. Ich setze mich einen Moment und genieße den Anblick ( Photos ). Dann klettere ich die Felsen herunter, bis ich direkt an einem der Fälle stehe ( Photos ). Gierig tauche ich meine Hände ins kraftvolle Wasser und wasche Gesicht und Hände nach der anstrengenden Fahrt. Nach einer kleinen Pause und einem Snack geht es weiter zum Parkplatz. Den Roller stelle ich an den Rand und verstaue alles im Helmfach. Am anderen Ende des Platzes lehnt sich eine Reihe kleiner Stände und Läden an die Bergseite und ein Duft von gebratenem Fleisch schlägt mir entgegen. Ich muss schmunzeln. Der Kommerz hat mich wieder. Interessiert schlender ich and den Ständen entlang und betrachte die so typisch thailändischen Waren. Neben den Standardgetränken und Süßwaren gibt es gebratene Hähnchenteile, Würstchen, gegrillten Mais, frittiertes Gemüse. Westliche Küche, eben alles, was den Touristen so schmeckt. Bei Dingen wie frittierten Fischköpfen, ganzen Tintenfischen und Hühnerbeinen inklusive Krallen frage ich mich allerdings, welcher Marketingguru das als Verkaufsschlager für Amerikaner, Australier und Europäer prophezeit hat.
Ich verzichte auf einen weitere Mahlzeit und folge dem Pfad bergauf hinter den Ständen entlang. Die Luft hier oben ist so kühl und voll wie in Nordeutschlands Wäldern. Den Flusslauf entlang führt der Weg in einen Talkessel. Die Natur ist unglaublich und ich fühle mich wie im Urwald. Die Bäume sind alt und moosbewachsen und stehen mehr als 30 Meter in den Himmel. Lianen und Efeu hängen von knorrigen Büschen und Sträuchern herunter und Schmetterlinge in allen Farben flattern um die faustgroßen Blüten der riesigen Pflanzen. Vor mir liegt eine kleine Bambusbrücke, die zu einem unbeholfen gepflasterten Rastplatz führt. Es knarrt, als ich sie betrete und ich bewege mich langsam und umsichtig. Mitten in einem Schritt erstarre ich und ein Schauer läuft mir den Rücken herunter. Wer mich kennt, weiß, dass ich kein Schisser bin, aber bei Insekten ab einer gewissen Größe werde ich schüchtern.
Die Spinne ( Photo ), die ihr Netz quer über den Weg gespannt, ist so groß wie meine Hand und glänzt orangerot (inzwischen weiß ich, dass es ein Weibchen des goldenen Seidenspinners, oder Nephila pilipes, war).
Vorsichtig ducke ich mich unter dem Netz der Spinne hindurch und achte darauf, keine Faden zu berühren. Ich schwitze etwas, als ich die Brücke verlasse hoffe im Stillen, dass irgendjemand Netz und Bewohner entfernt, während ich am Wasserfall bin.
Schon im nächsten Moment jedoch ist die Spinne vergessen, denn der Anblick der sich mir bietet, verlangt nach voller Aufmerksamkeit. Zwischen den Bäumen blicke ich auf eine breite Schneise im Dickicht. In weißer Gischt schießt der Fluss in Stufen gut fünfzehn Meter die Felsen herab und verjüngt sich unten zu einem seichten Bach. Hier und dort, wo das Wasser nicht hinkommt, wachsen Sträucher zwischen den Steinen und durchsetzen das blau-graue Bild mit einem saftigen Grün. Ich stehe sicherlich fünf Minuten einfach nur da, fasziniert von dem Anblick.
Donnerstag, 31. März 2011
my accident - the day part 3
Teil 3
Große Dinge erscheinen auch aus der Ferne groß und so bin ich nach einer weiteren Stunde noch immer nicht in den Bergen. Ich hab mir allerdings auch vorgenommen, die Mae Ya Wasserfälle anzugucken, die fast auf der Route liegen und zu den schönsten Thailands gehören Sollen. Also verlasse ich die Hauptstraße und biege auf einen kleinen Teerweg, der laut Schildern zu den Fällen führt. Die Landschaft ist so beeindruckend und schön, dass ich kurz Pause machen muss, um Kathrin anzurufen. Sie klingt erleichtert am Telefon und wir erzählen kurz. Zum Abschluss warnt sie mich erneut, nicht zu schnell zu fahren und sagt, sie mache sich Sorgen. Die Art wie sie es sagt, macht mich nachdenklich und ich beschließe, ab jetzt eher gemächlich zu fahren.
Es ist 11 Uhr morgens, als ich am Eingang des Nationalparks erscheine und ich bin der einzige Interessent. Misstrauisch frage ich den nudelkauenden Mann an der Kasse, ob die Fälle im Moment überhaupt Wasser führen, bevor ich bezahle. "Always water" sagt er grinsend und entblößt eine Reihe schiefer, gelber Zähne, zwischen denen noch seine halbe Mahlzeit hängt. "Wehe, wenn nicht Freundchen" denke ich zweifelnd und steige wieder auf den Scooter.
Hoch und runter führt die Straße in Serpentinen den Berg entlang. Schon nach wenigen Minuten höre ich es rauschen und bekomme ein schlechtes Gewissen, weil ich so misstrauisch war. Thais sind das ehrlichste Volk, das mir begegnet ist und haben mein Vertrauen mehr als verdient.
Als ich um eine Kurve biege, bremse ich erschrocken, denn direkt vor mir auf der Straße wandert eine kleine Herde Wasserbüffel ( Photo ) mitten auf dem Asphalt entlang. Verdutzt schaue ich mich nach einem Treiber oder Aufpasser um, doch außer mir ist kein Mensch da. Ich fange an zu lächeln, als mir bewusst wird, was ich hier sehe und beschließe,heranzufahren, um das Kalb zu streicheln. Beim Anblick von Mamas Hörnern verwerfe ich diese Idee jedoch ganz schnell wieder und schleiche in gebührendem Abstand drum herum. Die Tiere interessieren sich nicht im geringsten für mich oder meine Rollerhupe und wandern gemütlich weiter mitten auf der Straße. Es dauert zehn Minuten, bis ich es wage zu passieren und muss grinsen angesichts so viel sturer Gemächlichkeit. Das Rauschen wird lauter und meine Vorfreude ist groß, als ich um die nächste Kurve biege. Endlich bin ich da.
Der erste Wasserfall liegt unterhalb des Parkplatzes und ich stelle den Roller an den Straßenrand. Vorsichtig kletter ich die Böschung hinunter und stehe dann am Rande des Flussbettes. Die Seiten des Laufs sind trocken und die glatten Felsen, in Jahrhunderten geschliffen vom Tauwasser des Inthanon, ragen mir einladend entgegen. Ja sie schreien geradezu nach einer Kletterpartie und natürlich sage ich nicht nein.
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