Mittwoch, 29. Juni 2011

my accident - the day final Part


Teil 7
Es ist nun nur noch ein kurzes Stück bis zum Parkplatz, der unterhalb des Berggipfels liegt. Der kalte Fahrtwind fährt mir durch die Glieder und ich mag mir nicht ausmalen, was ich ohne Jacke getan hätte. Zum letzten Mal stelle ich an diesem Tag meinen Roller ab, wie ich heute weiß.
Es geht einen ausgetretenen Pfad hinauf und man muss auspassen, um nicht über Wurzeln oder dicke Ranken zu stolpern, die sich in wilder Pracht über den Weg spannen.Endlich ist es soweit und das Panorama, für dass ich diese Reise unternommen habe, tut sich in voller Überwältigung vor mir auf.
Kilometer weit kann ich über den dichten Wald und die scheinbar undendliche Natur blicken und gelegentlich steckt ein Berg seinen Gipfel neugierig durch die Wolkendecke. Ich setze mich auf meinen felsigen Thron und halte einmal mehr einige Minuten inne, um den Moment zu genießen.
Nach dem kurzen Abstieg ist es Zeit für einen Schluck aus der Wasserflasche und mit einem Blick auf die Tankanzeige mache ich mich ein wenig beunruhigt auf den Rückweg. Ich bemühe mich, das Gefälle zu nutzen und gebe möglichst selten Gas, um Benzin zu sparen. Es ist anstrengend die engen Serpentinen hinunter zu fahren und ständig auf der Bremse zu stehen. Nach einem guten Stück halte ich kurz an, um mir die Sonnenbrille abzusetzen. Noch immer bin ich mitten auf dem Berg und weit und breit ist niemand da. Ich fahre wieder los und bin ich Gedanken schon bei einem köstlichen Abendbrot.Als es um die nächste Kurve geht sehe ich, dass einige Meter vor mir ein Baum auf der Straße liegt, der vorher dort nicht war. Mit einem Blick hoch zum Abhang mache ich einen Bogen um das Hindernis. Ich bin weder sonderlich schnell, noch hat mich die Situation erschreckt, also bremse ich nicht, sondern verlager einfach mein Gewicht.
Ich weiß noch, dass sich ein zu tiefst beunruhigendes Gefühl in mir ausbreitet, als ich merke dass ich mein Hinterrad den Kontakt zur Straße verliert. Panisch versuche ich, den wild schlingernden Roller zu fangen, doch dafür ist es zu spät. Ich erinnere mich, dass ich unsinniger weise denke, was für  urkomisches Gesicht ich gerade ziehen muss, bevor ein heißer Schmerz mich durchzuckt. Danach fehlen einige Momente oder Minuten, ich weiß es nicht. Ich erinnere mich erst wieder, ein wenig abseits der Straße zu liegen und wie in Trance auf meine Wunden zu starren. Der Roller liegt einigermaßen heil neben mir. Im Schock versuche ich, die Maschine anzuheben, um weiterzufahren, doch ein ich lasse sofort wieder los, als ein Brennen durch meinen Daumen fährt. Wie ich mich und den Roller von der Straße bekommen habe, weiß ich nicht und es ist vielleicht besser so.
Verzweifelt lege ich mich neben den Roller in den Graben und denke immer wieder, was die anderen sagen werden, wenn sie davon erfahren und wie meine Eltern wohl reagieren. Nach kurzer Zeit kommt ein Pick Up um die Ecke gebogen und hält sofort an, als die Situation klar wird. Von der folgenden Konversation und der Fahrt ins Krankenhaus fehlen große Teile und ich erinner mich nur noch daran, wie ein bekloppter zu zittern und zu stöhnen. Ich dachte immer, dass dieses Schmerzgestöhne in Filmen einfach übertriebener Quatsch wäre, aber da habe ich mich wohl geirrt.
Im Provinzkrankenhaus, wo die Thaifamilie mich abliefert, beruhige ich mich langsam wieder und mir wird klar, dass ich hier bestimmt keine ausschweifende Behandlung will. Die "Notaufnahme" ist ein großer Raum, dessen " Zimmer" durch Umhänge getrennte Betten sind. Die Ärztin ist die einzige, die Englisch spricht und fragt mich, wen sie kontaktieren soll, nachdem sie die Standarduntersuchung beendet hat. Meine Tasche haben meine Retter zum Glück abgegeben, bevor sie weitergefahren sind. Ich zeige darauf und stottere nur "Wallet", doch ein Wallet ist nicht in der Tasche. Die Schwestern räumen sie ein und wieder aus und finden meine Angestelltenkarte, aber kein Portemonnaie.
Auf ihr stehen jedoch zum Glück alle nötigen Details und sie rufen im Hotel an. Währenddessen erklärt mir Frau Doktor, dass sie mich röntgen werden, um Schulter und Hüfte zu checken. Als ich ihr meine rechte Hand zeige, die inzwischen so dick ist, wie mein Unterschenkel, tastet sie kurz und schmerzhaft und sagt dann "only swollen". Bevor ich in die Röhre komme, müssen meine Wunden gereinigt werden und ich beiße mir beinahe die Unterlippe ab, als die Krankenschwester mit fachmännischer Gründlichkeit über meine Schürfungen schrubbt. Die nächsten drei Wochen  werde ich täglich zur Wundenreinigung und zum Verbandwechseln gehen und im Nachhinein bin ich froh, dass ich das zu dieser Zeit nicht weiß. Das Röntgenresultat beruhigt mich sehr und als die Ärztin mir mitteilt, dass das Hotel einen Transport geschickt hat, kann ich das erste Mal wieder lächeln.
Die Schmerzmittel beginnen zu wirken und während ich auf mein "Taxi" warte, schau ich mich von meinem Bett aus um. Ein Fehler. Der erste durch Schmerz und Verwirrung getrübte Eindruck erweist sich als gutmütige Untertreibung. Erst jetzt fällt mir auf, dass Frau Doktor gemütlich in Freizeitdress durch die Notaufnahme spaziert. Die Ecken der kleinen Halle sind voller Spinnenweben und ich werfe einen besorgten Blick auf meine Leidensgenossen. Der nächste Fehler. Im Bett neben mir erkenne ich durch die halbherzig zugezogenen Vorhänge einen kleinen Jungen. Er hat einen Bauch wie ein Kugel, die nicht zu seinem sonst zerbrechlichen Körper passt. Weinend, wie ein Schlosshund rollt er sich hin und her und ich komme mir ein wenig blöd vor mit meinem selbstverschuldeten Wehwehchen. Im "Raum" gegenüber sitzt eine alte dürre Thai und steckt sich am laufenden Band den Finger in den Mund. Jedes Mal würgt sie dröhnend und trocken, doch mehr passiert nicht. Ich bin froh, in den letzten Stunden nicht viel zu mir genommen zu haben und wende mich hastig ab. Vorsichtig betaste ich meinen Körper mit der Hand, die nicht in Kühlakkus und Verband gewickelt ist und werde mir das erste mal bewusst, was für ein Scheißglück ich hatte.
Mein Taxi ist ein nach hinten offener Van, auf dem ich und der Roller verstaut werden und die Rückreise ist rumplig und schmerzhaft, da jede Erschütterung erneut schmerzhaft durch meinen Körper zuckt. Ich rufe Kathrin an, doch sie nimmt es relativ gelassen und verspricht, mich zu pflegen, wenn sie kommt. Im Hotel nehmen Sie es nicht so gelassen und meine Trainee-managerin besteht darauf, gleich am nächsten Morgen ins städtische Krankenhaus zu fahren, um mich noch einmal checken zu lassen. Zum Glück, denn das erste, was der Chefarzt sagt, als er meine rechte Hand sieht, ist "x-ray". Ich befürchte Böses und die Bestätigung erscheint 15 Minuten später auf dem Bildschirm. Mein rechter Daumen ist direkt über dem Gelenk sauber durch gebrochen. Gleich am nächsten Tag setzt man eine Blitz-OP an und mir wird ein bisschen schlecht, als ich das höre. Die Örtlichkeiten im Stadtkrankenhaus sind jedoch wesentlich besser, als in der Provinzklinik und ich stimme zu.
Die OP verläuft reibungslos und heute, ein paar Monate später erinnern nur noch zwei dunkle Flecken auf dem Handrücken an die Nägel, die wochenlang in meiner Hand steckten, um die Bruchstücke zu fixieren. Außer einem herausstehendem Schulterknochen ist nichts mehr von meinem Unfall übrig und ich werde keinen Roller mehr besteigen...bevor ich meinen Motorradführerschein habe ;)

Samstag, 18. Juni 2011

Outgoing, BKK, Jungle flight

Past, Present and Future



Hey Folks,

I am soooo sorry to have left you in the lurch for so long but honestly speaking my work here was very exhausting and in my spare time I lacked motivation to set my eyes on the screen again. It shall not happen again. If I would tell you everything I experienced you would fall asleep while reading so I will just stay with the highlights:

Some weeks ago it was time for the yearly departmental outgoing and as part of the team I was invited and willing to join. We picked a beautiful resort in the mountains outside Chiang Mai and had a great time just relaxing, talking eating and drinking (pictures). Tomorrow my last week in the office will start and I recognize more and more how much I will miss these people and their happy, contented way of living. Even though I am really looking forward to all the traveling, meeting friends and seeing my family again I will leave a place which is a unique and great part of my life.

Back to my experiences I went to Bangkok one last time on the first June-weekend to have some time with Kathrin and check if everything is set and prepared. We really took it easy this time going shopping, to the cinema or just enjoying time without planning because I was so tired from work that there was no power left for great trips or explorations. On Saturday we met up with the Thailand group and went for a cocktail on one of the city's famous roof top bars (pictures). The view from up there is just gorgeous and if you ever go to Bangkok this is a must-see ;). Truly relieved I left BKK and was prepared for the four final weeks of morning shift.

Yesterday my chief concierge took me to "Jungle Flight" one of two big companies that do the zip line flights. Sounds as adventurous as it is and I had some sweaty moments as height is not exactly my cup of tea. Before starting the ride you get tucked into hiking equipment and a fitting helmet. Then you enter a course up in the trees consisting of dozens of platforms which are connected by steel lines. clipped onto these zip lines you "fly" from platform to platform and enjoy the view over the Jungle (pictures). The height differs from only 5 meters to up to 50 meters beyond ground. It is great fun and you are always secured by at least one karabiner which is locked to the tree you are on.

For the coming weeks it will be quite difficult to post you right on the spot because we are going to leave civilization for the national parks of Malaysia and the jungle of Sumatra. My near future is so packed with highlights that it is hard to enjoy the moment currently. To give you an idea I will summarize what I am ahead of and what you will be able to read about the coming weeks and months:

1st July: I am leaving Chiang Mai for Bangkok where Kathrin and I will spend two quiet days before we take the night train to

Koh Samui 4-7th July: We will just chill out and enjoy 5 star beds, beaches, snorkeling, sight-seeing and having each other. On

8- 10th July: we will stay in a beautiful resort in Khanom away from tourism and just stay with swimming, massages and nice food near the beach. From

11-13th July the last trip within Thailand will take us to Khrabi which is known as Thailands most beautiful island. Preparing for the back packing we will grab all the sleep and the rest we can get and then transfer to

Kuala Lumpur: where we only stay one night to meet up with our friends and the move on to

Singapore: From there our journey will lead us to Medan on:

Sumatra where we escape into the Jungle to stay with the Orang Utans for one week.



After that it is time to say good bye to our friends and Kathrin and I will move on to:

Bali to spend some last days together. I will leave her there on August, 4th to fly via Dubai back to Germany while she will do here second internship at Exotissimo Bali.

Saying Hello to my family on the 5th I only have some days at home before two friends of mine ( Yes Seba+Micha, I am talking about you) will pick me up for a road trip through Denmark and Norway. By the 20th I will be back home for two weeks before I go to Deventer to clear some things and then fly to Edinbourgh, Scotland where I will study abroad for the next Semester together with Lutz and David.

As you see I am more than busy, but whenever I find the time I will post you. Of course I will finish my accident story as well the coming days.
Looking forward to see most of you within short time again I will leave now for brunch. Bye Bye so far and lim lim ( Thai for keep smiling :) )